Pseudonymität oder Anonymität?

Bietet die Bauta als Maske nun eigentlich Pseudonymität oder Anonymität?

„Das Pseudonym (griechisch ψευδώνυμος, -ον, psevdónymos) ist ein fingierter Name eines (oder mehrerer) Urheber von Artefakten zur Verschleierung der Identität, der anstelle von den wirklichen (bürgerlichen oder Adels-) Namen verwendet wird“ (Wikipedia).

Anders als im Englischen wird der Begriff „Pseudonym“ offenbar deutlich auf den Bereich der künstlerischen Tätigkeit eingeengt.

„Anonymität ist der Zustand, wenn eine Person, eine Gruppe, eine Institution oder eine agierenden Struktur nicht identifiziert werden kann“ (Wikipedia).

Letzteres passt. Helfen die Begriffe „Anonymisierung“ und „Pseudonymisierung“ aus dem Sektor der IT-gestützten Datenverarbeitung vielleicht noch ein wenig weiter?

„Die Anonymisierung ist das Verändern personenbezogener Daten derart, dass diese Daten nicht mehr einer Person zugeordnet werden können. Bei der Pseudonymisierung wird der Name oder ein anderes Identifikationsmerkmal durch ein Pseudonym (zumeist eine mehrstellige Buchstaben- oder Zahlenkombination, auch Code genannt) ersetzt, um die Identifizierung des Betroffenen auszuschließen oder wesentlich zu erschweren“ (Wikipedia).

Das ist wahrscheinlich zu spezifisch. Ich nenne die Bauta erst einmal weiterhin ein „Anonymisierungsmittel“, weil ihr Träger keinen anderen individuellen Namen annimmt, sondern in eine generische und vordefinierte Rolle schlüpft.

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