Quellen

Ignazio Toskani: Die venezianische Gesellschaftsmaske (Buch) 

„Die venezianische Gesellschaftsmaske. Ein Versuch zur Deutung ihrer Ausformung, ihrer Entstehungsgründe und ihrer Funktion“ von Ignazio Toscani (Saarbrücken 1970), eine Doktorarbeit, ist meines Wissens immer noch die fundierteste und vollständigste Studie darüber, wie und warum sich die Venezianer der Masken bedienten.

 

Mario Belloni: Maschere a Venezia (Buch)

Ein schmales Buch, aber doch eine wertvolle Quelle – der Autor liefert eine kurze, aber doch umfassende Einführung in das venezianische Maskenwesen und dessen Geschichte. Der Text ist in italienischer, englischer, französischer und deutscher Sprache enthalten. Das Buch zeigt eine ganze Reihe von Bildern, die einen guten Eindruck davon vemitteln, wie die venezianischen Bürger aussahen, lebten und interagierten, wenn Sie ihre Masken während des Karnevals und im Alltagsleben trugen. UNA TANTUM EDITORE, Venezia. ISBN 88-901083-0-4

  • Weitere Informationen zum Buch finden Sie hier.

 

Lars Cassio Karbe: Venedig oder Die Macht der Phantasie (Buch)

„Venedig oder Die Macht der Phantasie. Die Serenissima – ein Modell für Europa“ ist eine Studie, die sich mit dem gesellschaftlichen Leben, der Kultur, der Politik und der Ökonomie des alten venezianischen Staates befasst. Karbe geht dabei auch auf die Rolle der Masken in der venezianischen Kultur ein und diskutiert ihren Gebrauch im Privat- und Geschäftsleben. Diederichs, München 1995. ISBN 3-424-01292-0

 

Etymologie und Gemälde (Web)

Wikipedia verweist auf einen Anbieter venezianischer Masken, der auf seiner Web-Site interessante Anmerkungen zur Etymologie der „Bauta“ publiziert hat und ein gutes Beispiel für ein Gemälde zeigt, das die Bauta darstellt: Pietro Longhis „The Ridotto in Venice“.

 

Bauta.it (Web)

Bauta.it ist eine schöne italienische Web-Site (Text italienisch und englisch), die sich mit allen historischen und sozialen Aspekten der Bauta befasst. Das besondere Interesse der Autoren gilt der Zeit des XVIII. Jahrhunderts. Einige Informationen, die ich dort gefunden habe, decken sich nicht mit denen aus den übrigen Quellen – aber sich hier zurechtzufinden wird ohnehin Gegenstand weiterer Untersuchungen sein. Die Web-Site ist definitiv einen Besuch wert, und sei es, um die eindrucksvollen Bildersammlungen anzuschauen. Leider gibt es neuerdings keine englischsprachigen Texte mehr – schade.

 

Daniel J. Solove: ‚I’ve Got Nothing to Hide‘ and Other Misunderstandings of Privacy (Aufsatz/Web)

Wann immer man über Masken als ein soziales Phänomen diskutiert, muss das „Ich-habe-doch nichts-zu verbergen-Argument“ (“I have nothing to hide”) mitbedacht werden, das gern gegen Anonymitätsbestrebungen und eine konsequente Sicherung der menschlichen Privatsphäre ins Feld geführt wird. Daniel Solove hat einen Aufsatz über dieses Thema geschrieben (englisch), mit dem sich die Internet-Community intensiv auseinandersetzt. Für Solove basiert das  “I have nothing to hide”-Argument auf einem fundamentalen Missverständnis der menschlichen Privatsphäre.

 

M.E. Kabay: Anonymity and Pseudonymity in Cyberspace (Aufsatz/Web)

Mit dem Fachbeitrag „Anonymity and Pseudoymity in Cyberspace: Deindividuation, Incivility and Lawlessness Versus Freedom and Privacy” von M. E. Kabay wird sich dieser Blog sicherlich oft befassen. Obwohl kurz gefasst, setzt sich der Aufsatz mit fast allen sozialen, psaychologischen und technischen Hintergrundaspekten der Themen Anonymität und Pseudonymität im Internet auseinander. Außerdem diskutiert der Essay für mich besonders spannende Aspekte wie unsoziales Verhalten, das anonym agierende Personen sowohl in modernen Gesellschaften und im Internet scheinbar ungestört an den Tag legen können – ein Phänomen, das im alten Venedig offenbar erstaunlich selten auftrat.

 

Bruce Schneier über Anonymität im Internet (Web)

Der US-Security-Guru Bruce Schneier vertritt in seinem Blog die Ansicht, jeglicher Design-Ansatz fürs Internet müsse Anonymität zulassen („any design of the Internet must allow for anonymity“). Univerelle Indentifizierung solle nicht als der „Heilige Gral“ der Internetsicherheit verstanden werden. Interessanter Aufsatz!

Werner Degenhardt: Benutzerzentriertes Identitätsmanagement (Aufsatz/Web)

Werner Degenhardt, mit dem ich seit Jahre bei universitären Projekten zusammenarbeite, hat in der LANline einen Beitrag über  benutzerzentriertes Identitätsmanagement geschrieben.

Johannes Wiele: The Mask of the Honorable Citizen (Aufsatz)

Meinen ersten Fachbeitrag über die Bauta-Thematik habe ich im Konferenzband der ISSE-Konferenz (Berlin 2010) veröffentlicht.

Jillian C. York (Aufsätze/Interviews/Web)

Jillian C. York ist „Director of International Freedom of Expression“ bei der US-Organisation „Electronic Frontier Foundation„. Einige ihrer Artikel und viele der Interviews, die sie gegeben hat, erlauben exzellente Einblicke in die Vorteile und Probleme von Anonymität und Pseudonymität im Internet und in den geschlossenen Plattformen der sozialen Netzwerke. „A case for pseudonyms“ etwa erläutert, warum die Möglichkeit, ein Pseudonym zu benutzen, manchmal Leben rettet und oft ein wichtiger Faktor ist, der die Redefreiheit sichert. „Lieber anonym als verfolgt“ stellt größtenteils eine Übersetzung dieses Beitrags dar, die in der Wochenzeitung „Die Zeit“ veröffentlicht wurde.  Im „San Francisco Organization Fights For Online Anonymity„, einer kleinen Reportage von CBS San Francisco, fasst Jillian C. York kurz zusammen, warum sie von der Abschaffung der Anwenderpseudonyme bei Google+ und Facebook nichts hält.

Christiane Schulzki-Haddouti (Hrsg.): Vom Ende der Anonymität. Die Globalisierung der Überwachung

Das Buch sammelt Beiträge über die Auswirkung zunehmender Internet-Überwachung auf die Gesellschaft. Hannover, Heise Verlag, 2-2001.

Ingrid Brodnig: Der unsichtbare Mensch. Wie die Anonymität im Internet unsere Gesellschaft verändert

Wien, Czernin Verlag, 2013

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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